Der UHC Vikings Bern erwischte in der Turnhalle Bumbach in Schangnau gegen UHC Linden einen schwierigen Start. Linden war von Beginn an effizient, nutzte seine Chancen konsequent und ging bereits in der zweiten Minute durch André Stettler mit 1:0 in Führung. Michael Poschung erhöhte nach Zuspiel von Roman Rolli auf 2:0, ehe Linden mit zwei weiteren Treffern bis zur elften Minute auf 4:0 davonzog.
Als Remo Ledermann in der 17. Minute das 5:0 erzielte, schien die Partie früh in eine klare Richtung zu laufen. Doch die Vikings fanden noch vor der Pause eine starke Antwort. Nicolas Steiner verkürzte nur wenige Sekunden später auf 5:1 und brachte Bern damit zurück ins Spiel.
Danach kam die beste Phase der Vikings im ersten Abschnitt. Pascal Ingold traf nach Vorarbeit von Jan Leibacher zum 5:2, kurz darauf hatte Romario Zurbriggen mit einem Lattenschuss Pech. Nicola Staub sorgte noch vor der Pause für das 5:3. Aus einem deutlichen Rückstand war plötzlich wieder ein offenes Spiel geworden.
Nach dem Seitenwechsel setzte Bern den Lauf zunächst fort. Pascal Ingold erzielte mit seinem zweiten Treffer das 5:4, und die Vikings waren endgültig wieder dran. In dieser Phase wirkte Linden kurz verunsichert, während Bern mit Tempo und viel Überzeugung nach vorne spielte.
Doch genau im Moment, als die Partie zu kippen drohte, schlug Linden zurück. André Stettler traf zum 6:4, danach folgten Treffer von Remo Ledermann, Peter Berger, Roman Rolli und Thomas Steiner. Innerhalb weniger Minuten stellte Linden auf 10:4 und nutzte die kleinen Fehler der Vikings eiskalt aus.
Die Vikings gaben sich trotz des erneuten Rückschlags nicht auf. Ein weiterer Berner Treffer zum 10:5, Jan Leibacher zum 10:6 und Romario Zurbriggen nach Assist von Nicolas Steiner zum 10:7 zeigten, dass Bern bis zum Schluss weiterkämpfte. Die Hypothek aus den schwächeren Phasen war am Ende jedoch zu gross.
So musste sich der UHC Vikings Bern trotz starker Reaktion und sieben erzielten Treffern mit 7:10 geschlagen geben. Positiv bleibt die Moral der Mannschaft: Nach dem 0:5 kämpften sich die Vikings bis auf 5:4 heran und setzten auch nach dem 10:4 nochmals nach. Pascal Ingold traf doppelt, dazu erzielten Nicolas Steiner, Nicola Staub, Jan Leibacher und Romario Zurbriggen wichtige Tore in einem intensiven Spiel.