Der UHC Vikings Bern musste in der MZH Riffenmatt gegen UHT Schangnau früh einen Rückschlag hinnehmen. Bereits nach 16 Sekunden ging Schangnau mit 0:1 in Führung. Die Vikings liessen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und arbeiteten sich schnell in die Partie.
In der siebten Minute war es Nicolas Steiner, der zum 1:1 ausglich. Schangnau antwortete durch Ramon Reber mit dem 1:2, doch erneut war Steiner zur Stelle. Mit seinem zweiten Treffer stellte er in der elften Minute auf 2:2 und sorgte dafür, dass Bern in einer intensiven Startphase im Spiel blieb.
Das Duell blieb eng und umkämpft. Marvin Feuz brachte Schangnau in der zwölften Minute wieder in Führung, doch die Vikings fanden noch vor der Pause die passende Antwort. Nicolas Steiner traf in der 17. Minute zum 3:3 und schnürte damit bereits vor dem Seitenwechsel den Hattrick.
Nach der Pause wurde die Partie taktischer, aber nicht weniger spannend. Beide Teams kämpften um jeden Ball, und die Vikings mussten defensiv wach bleiben. In der 24. Minute brachte Captain Simon Affolter-Freiburghaus Bern erstmals in Führung. Sein Treffer zum 4:3 gab der Mannschaft sichtbar Energie.
Die Partie blieb jedoch offen. Nach einer Strafe gegen Romario Zurbriggen nutzte Schangnau die Phase, um wieder Druck aufzubauen. Jonas Oberli traf in der 30. Minute zum 4:4. Der Ausgleich brachte nochmals Spannung in die Schlussphase, doch die Vikings behielten die Ruhe.
Nur 29 Sekunden nach dem Ausgleich setzte Pascal Ingold das nächste Ausrufezeichen. Sein Treffer zum 5:4 brachte Bern wieder nach vorne und zwang Schangnau später zum Time-Out. Die Gäste versuchten nochmals alles, doch die Vikings verteidigten konzentriert und blieben bei Kontern gefährlich.
Den Schlusspunkt setzte erneut Nicolas Steiner. 18 Sekunden vor Schluss traf er zum 6:4 und krönte damit seine überragende Partie mit dem vierten persönlichen Treffer. Bern brachte den Vorsprung danach souverän über die Zeit.
Am Ende steht ein verdienter 6:4-Sieg für den UHC Vikings Bern. Die Mannschaft zeigte nach frühem Rückstand viel Ruhe, reagierte mehrfach stark auf Führungen von Schangnau und entschied das Spiel in der Schlussphase mit Effizienz und Charakter. Nicolas Steiner war mit vier Toren die prägende Figur, während Simon Affolter-Freiburghaus und Pascal Ingold die wichtigen Treffer zur Wende beisteuerten.