Der UHC Vikings Bern startete in der Turnhalle Bumbach in Schangnau optimal in die Partie gegen UHT Arni. Bereits nach 40 Sekunden brachte Jan Leibacher die Vikings mit 0:1 in Führung und setzte damit früh ein klares Zeichen. Bern war sofort präsent, suchte den direkten Weg zum Tor und zwang Arni in der Anfangsphase zu schnellen Entscheidungen.

UHT Arni fand jedoch zunehmend besser ins Spiel. Daniel Wittwer glich in der fünften Minute zum 1:1 aus, ehe Peter Eggimann mit zwei Treffern zum 2:1 und 3:1 das Momentum auf die Seite von Arni brachte. Die Vikings mussten in dieser Phase einige schwierige Minuten überstehen, blieben aber ruhig und arbeiteten sich Schritt für Schritt zurück.

Kurz vor der Pause kam Bern wieder heran. Nicolas Steiner traf in der 20. Minute zum 3:2 und gab den Vikings damit genau zum richtigen Zeitpunkt neuen Schwung. Der Anschlusstreffer veränderte die Ausgangslage deutlich: Statt mit einem klaren Rückstand in den zweiten Abschnitt zu gehen, war Bern wieder voll im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Vikings mehr Verantwortung. Die Zweikämpfe wurden konsequenter geführt, die Abschlüsse klarer vorbereitet, und Arni kam nicht mehr gleich einfach zu Chancen wie noch in der ersten Hälfte. In der 24. Minute traf Iwan Reichen zum 3:3 und belohnte die starke Reaktion der Mannschaft.

Die Partie blieb eng, doch Bern wirkte nun stabiler. Jan Leibacher brachte die Vikings in der 30. Minute mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung. Auch eine spätere Strafe gegen Leibacher änderte nichts daran, dass Bern den Zugriff behielt und defensiv entschlossen arbeitete.

UHT Arni nahm kurz vor Schluss das Time-Out und versuchte nochmals, Druck aufzubauen. Die Vikings hielten dagegen, blockierten wichtige Abschlüsse und blieben in den entscheidenden Momenten ruhig. Mit der Schlusssirene setzte Iwan Reichen den letzten Akzent und traf zum 3:5-Endstand.

Am Ende steht ein verdienter 5:3-Sieg für den UHC Vikings Bern. Jan Leibacher und Iwan Reichen erzielten je zwei Treffer, Nicolas Steiner leitete mit seinem Anschlusstor kurz vor der Pause die Wende ein. Besonders stark war die Reaktion nach dem 1:3-Rückstand: Die Vikings blieben geduldig, steigerten sich deutlich und entschieden die Partie mit vier Toren in Serie für sich.