Der UHC Vikings Bern lieferte sich in der Preisegg in Hasle-Rüegsau mit UHC Obersimmental Boltigen UHCO ein echtes Offensivspektakel. Beide Teams suchten von Beginn an den direkten Weg zum Tor, spielten mit hohem Tempo und sorgten dafür, dass die Partie bis zum Schluss völlig offen blieb.

Die Vikings traten mit einer breiten und erfahrenen Formation an. Simon Affolter-Freiburghaus führte das Team als Captain aufs Feld, während Spieler wie Jan Leibacher, Nicolas Steiner, Pascal Ingold, Romario Zurbriggen, Alessandro Mongardi und Nicola Staub immer wieder offensive Akzente setzten. Auch Mathieu Schibli arbeitete viel gegen den Ball und half mit, die schnellen Angriffe von UHCO zu bremsen.

Obersimmental Boltigen zeigte sich als unangenehmer Gegner. Mit Spielern wie Yannik Trachsel, Marc Kropf, Daniel Hotz, Olivièr-Luca Bürgisser, Nicola Ummel und Marc Walker brachte UHCO viel Druck auf das Berner Tor. Die Vikings mussten defensiv aufmerksam bleiben, denn jeder Fehler wurde sofort gefährlich.

Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Immer wieder legte ein Team vor, immer wieder fand das andere eine Antwort. Die Vikings blieben dabei ruhig, hielten auch in schwierigen Phasen an ihrem Spiel fest und suchten konsequent den Abschluss. Vor allem im Umschaltspiel gelang es Bern mehrfach, die Räume hinter der UHCO-Defensive auszunutzen.

Auch die Torhüter Thomas Wyssenbach und Sascha Dominik Werren standen im Zentrum eines intensiven Spiels. Bei acht Gegentoren sieht die Statistik hart aus, doch gerade in den entscheidenden Momenten brauchte es wichtige Paraden, um die Vikings im Spiel zu halten. Auf der Gegenseite forderten die Berner Abschlüsse die UHCO-Torhüter Severin Stocker, Fabian Indermühle und Lars Eschler immer wieder.

In der Schlussphase blieb die Partie nervenaufreibend. UHCO drückte auf den Ausgleich, Bern verteidigte mit viel Einsatz und suchte gleichzeitig weiter die Entscheidung. Die Vikings mussten jeden Zweikampf annehmen, jeden freien Ball erarbeiten und brachten den knappen Vorsprung schliesslich über die Zeit.

Am Ende steht ein 9:8-Sieg für den UHC Vikings Bern. Es war kein Spiel für schwache Nerven, aber eines, das den Charakter der Mannschaft zeigte: offensiv mutig, mental stabil und in den entscheidenden Momenten effizient genug, um ein enges Duell für sich zu entscheiden.