Der UHC Vikings Bern setzte sich in der Preisegg in Hasle-Rüegsau gegen UHT Uetigen Herren 3 mit 7:5 durch. Nach dem klaren Sieg im ersten Duell war dieses Spiel deutlich enger, intensiver und bis in die Schlussphase umkämpft. Die Vikings mussten mehr investieren, blieben aber in den entscheidenden Momenten stabil.

Bern trat mit Simon Affolter-Freiburghaus als Captain sowie Mathieu Schibli, Jan Leibacher, Nicolas Steiner, Pascal Ingold, Romario Zurbriggen, Alessandro Mongardi und Nicola Staub an. Das Team fand gut in die Partie, suchte früh den Abschluss und setzte Uetigen immer wieder unter Druck. Gleichzeitig war klar, dass der Gegner diesmal deutlich mehr Widerstand leisten würde.

UHT Uetigen Herren 3 stellte mit Spielern wie Sven Fankhauser, Patrick Held, Lukas Gerber, Rolf Oberli, Lars Gerber, David Steiner, Markus Steinmann, Moritz Kohler und Fabrizio Lerch eine kompakte Mannschaft, die defensiv eng stand und im Umschaltspiel gefährlich blieb. Die Vikings mussten deshalb geduldig bleiben und ihre Chancen sauber herausspielen.

Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Duell. Bern konnte sich zwar immer wieder Vorteile erarbeiten, doch Uetigen blieb hartnäckig und liess sich nicht abschütteln. Gerade in Phasen, in denen die Vikings das Tempo etwas senkten, kam der Gegner zu gefährlichen Abschlüssen und hielt die Partie eng.

Wichtig war, dass die Vikings über die gesamte Spielzeit als Mannschaft funktionierten. Thomas Wyssenbach und Sascha Dominik Werren gaben dem Team im Tor Rückhalt, während die Feldspieler konsequent nach hinten arbeiteten und vorne immer wieder Lücken in der Uetiger Defensive fanden. Besonders die offensive Breite machte den Unterschied: Bern blieb schwer auszurechnen und konnte den Druck über mehrere Linien hochhalten.

In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Uetigen suchte den Anschluss und warf alles nach vorne, doch die Vikings verteidigten den Vorsprung mit viel Einsatz. Bern blieb in den entscheidenden Zweikämpfen präsent, blockierte wichtige Abschlüsse und nutzte die sich bietenden Räume, um den Gegner weiter zu beschäftigen.

Am Ende brachte der UHC Vikings Bern den 7:5-Sieg verdient über die Zeit. Es war kein makelloser, aber ein reifer Auftritt: Die Vikings blieben auch unter Druck ruhig, hielten offensiv dagegen und entschieden ein enges Spiel mit der nötigen Effizienz für sich.